Zur gestern veröffentlichten Stellungnahme des Europäischen Rechnungshofs zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2028-2034 erklärt Norbert Lins (CDU), Stellvertretender Vorsitzender des Agrarausschusses:
„Die Rechnungshof-Stellungnahme ist ein Weckruf: Eine Agrarpolitik, die angeblich vereinfacht, in Wahrheit aber neue Unsicherheiten und Wettbewerbsverzerrungen schafft, hilft unseren bäuerlichen Familienbetrieben nicht weiter. Wir brauchen eine starke, eigenständige GAP mit klaren europäischen Leitplanken, weniger Bürokratie und verlässlichen Direktzahlungen, damit unsere Höfe planen können und der Binnenmarkt fair bleibt. Damit diese Mängel nicht bei unseren Landwirten ankommen, werden wir im Europäischen Parlament gemeinsam mit dem Rat umfangreiche Änderungen vornehmen. Wir lassen uns dabei nicht unter Zeitdruck setzen, sondern werden die beiden Kommissionsvorschläge zu den Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen (NRPP) wie zur GAP gründlich bearbeiten, denn nur eine grundlegende Nachbesserung sichert ab 2028 ein faires Level Playing Field für unsere Landwirtschaft.“
Hintergrund:
Die Stellungnahme des Europäischen Rechnungshofs ist hier abrufbar: https://www.eca.europa.eu/en/publications/OP-2026-05
Für weitere Informationen:
Norbert Lins MdEP: +33 388 175819

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