Zur heutigen Abstimmung zur Einrichtung des Programms für agile, schnelle Innovation im Verteidigungsbereich (AGILE) erklären Niclas Herbst (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Mitglied im Verteidigungsausschuss (SEDE) sowie Angelika Niebler (CSU), Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Vorsitzende der CSU-Europagruppe und stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss (SEDE):
„Die Stärke Europas liegt in der Innovationskraft unserer Unternehmen. Mit AGILE bekommt die EU endlich ein Instrument, das zu Tempo und Bedrohungslage passt. Russlands Angriffskrieg zeigt täglich, dass Innovationszyklen in Wochen bis Monate gemessen werden, nicht in Jahren. Wer disruptive Technologien schnell zu den Streitkräften bringen will, braucht Verfahren, die genauso schnell sind.
Wir als CDU/CSU unterstützen AGILE ausdrücklich. Das Programm schließt die Lücke zwischen Innovation und Einsatz, mit der KMU und Start-ups seit Langem kämpfen. Dass Pauschalbeträge als Regelfall bleiben, entlastet kleine Unternehmen ohne eigene Förderabteilung. Die großen Verteidigungsunternehmen bleiben eingebunden, denn nur gemeinsam entstehen lieferfähige Lösungen. Ob im Bereich der Künstlichen Intelligenz, der Quantentechnologie oder der Entwicklung von Drohnen. Europa setzt alle Hebel in Bewegung, um unsere Verteidigungsfähigkeit weiter aufzubauen.
AGILE ist bewusst als Pilotprojekt mit 115 Millionen Euro angelegt. Wenn es sich bewährt, darf es keine Unterbrechung geben: Wir fordern, das Instrument im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2028 fortzuführen, zu stärken und verlässlich zu finanzieren. Die Ukraine ist dabei von Anfang an eng eingebunden – eine strategische und moralische Notwendigkeit.“
Für weitere Informationen:
Niclas Herbst MdEP: +33 3881 75270
Angelika Niebler MdEP: +33 3881 75390

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