Herbst und Niebler: Trilogeinigung zu AGILE-Programm ist der richtige Schritt

15.07.2026

Trilog-Einigung zu AGILE/ spezielles Förderprogramm für Start-ups und kleine innovative Unternehmen im Verteidigungsbereich ist ein wichtiger Schritt

Zur heutigen Trilog-Einigung über das Programm AGILE erklären Niclas Herbst (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Mitglied im Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung:

„Die heutige Einigung ist ein wichtiger Erfolg für Europas Verteidigungsfähigkeit. Innovation entscheidet zunehmend darüber, wie schnell neue Technologien ihren Weg von der Entwicklung in die Streitkräfte finden. Auch Start-Ups und kleine innovative Unternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle, stoßen im Verteidigungssektor aber häufig auf besonders hohe Markteintrittsbarrieren. Mit AGILE schaffen wir nun einen gezielten Förderrahmen, um genau diese Lücke zu schließen. Wer Europas Verteidigungsfähigkeit stärken will, muss Innovationen schneller in die Anwendung bringen und die Innovationskraft unserer Start-ups konsequent nutzen.“

Sowie Angelika Niebler (CSU), Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe, Vorsitzende der CSU-Europagruppe sowie Mitglied in den Ausschüssen für Industrie und Verteidigung:

„Mit der heutigen Einigung setzen wir ein wichtiges Signal für den europäischen Verteidigungstechnologien-Standort. Gerade Bayern und der Großraum München gehören bereits heute zu den führenden Innovationszentren für Verteidigungs-Start-ups in Europa. AGILE wird private Investitionen zwar nicht ersetzen, kann jungen Unternehmen aber helfen, innovative Technologien schneller zur Marktreife zu bringen und den Zugang zum Verteidigungsmarkt zu erleichtern. Das stärkt Europas industrielle Basis, fördert technologische Souveränität und erhöht zugleich unsere sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.“

Hintergrund:
Mit AGILE (Programme for Agile and Rapid Defence Innovation) schafft die Europäische Union erstmals ein spezielles Förderprogramm für Start-ups und kleine innovative Unternehmen im Verteidigungsbereich. Ziel ist es, den Transfer neuer Technologien in den Verteidigungssektor zu beschleunigen, Markteintrittsbarrieren abzubauen und Europas Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit im Defence-Tech-Bereich zu stärken. Das Programm ergänzt bestehende EU-Verteidigungsinstrumente und soll insbesondere jungen Unternehmen den Zugang zu Finanzierung, Testmöglichkeiten und potenziellen Beschaffungsprojekten erleichtern.

Für weitere Informationen:
Niclas Herbst MdEP: +32 228 45270
Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP: +32 228 45390