Herbst: Drohnen-Aktionsplan setzt die richtigen Schwerpunkte

11.02.2026

Europäische Kommission stellt Drohnen-Aktionsplan vor/ Stärkung von Prävention, Früherkennung, Reaktionsfähigkeit und der gezielte Ausbau europäischer industrieller Kapazitäten stehen im Mittelpunkt

Heute hat die Europäische Kommission ihren Aktionsplan zur Drohnensicherheit und zur Abwehr von Drohnen vorgestellt. Dazu erklärt Niclas Herbst (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament:

„Der heute vorgestellte Plan zur Drohnen- und Counter-Drohnen-Sicherheit ist ein wichtiger Schritt, um Europas Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit an eine veränderte internationale Bedrohungslage anzupassen.

Die Europäische Union hat mit dem Fahrplan zur europäischen Verteidigungsbereitschaft bis 2030 anerkannt, dass unsere bestehenden Fähigkeiten nicht ausreichen, um effektiv auf hybride Bedrohungen und auf neue Formen militärischer und nicht-militärischer Angriffe zu reagieren. Priorität muss sein, Drohnen, die unsere Grenzen überqueren oder unsere kritische Infrastruktur bedrohen, zuverlässig zu erkennen, zu verfolgen und abzufangen.

Der neue Aktionsplan setzt genau hier an. Er stärkt Prävention, Früherkennung und Reaktionsfähigkeit und verbindet dies mit dem gezielten Ausbau europäischer industrieller Kapazitäten. Durch die Anpassung des europäischen Rechtsrahmens, den Einsatz moderner Technologien und eine engere Zusammenarbeit beim Schutz kritischer Infrastrukturen wird ein konkreter Beitrag zu unserer europäischen Verteidigungsfähigkeit geleistet. Das begrüße ich ausdrücklich.

Entscheidend ist nun die konsequente Umsetzung gemeinsam mit den Mitgliedstaaten. Europäische Mittel müssen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie Europas Sicherheit stärken.“

Hintergrundinformation:

Der Aktionsplan zur Drohnen- und Counter-Drohnen-Sicherheit  ist Teil des Fahrplans zur europäischen Verteidigungsbereitschaft bis 2030, den die Kommission im Oktober 2025 vorgestellt hat und ergänzt bestehende EU-Instrumente in den Feldern Sicherheit, Verteidigung, Industrie und Forschung. Die Umsetzung des Aktionsplans soll schrittweise und in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten erfolgen.

Für weitere Informationen:
Niclas Herbst MdEP: +32 228 45270