Ehler/Wechsler: Methanvorgaben verschieben, Europas Energieversorgung sichern

20.10.2026

Europäisches Parlament beschließt auf EVP-Initiative Dringlichkeitsverfahren zur Anpassung der Methan-Verordnung/ Angespannte Energiemärkte und drohende Rechtsunsicherheit gefährden Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit/ EVP fordert dreijährige Verschiebung der Importvorgaben und rechtssichere Regelung vor 2027

Auf Initiative der EVP-Fraktion hat das Europäische Parlament heute beschlossen, die vergangene Woche von der Kommission vorgeschlagene Anpassung der Methan-Verordnung im Dringlichkeitsverfahren zu behandeln. Damit wird sich das Europäische Parlament noch an diesem Donnerstag (22.10., ab 12h) dazu positionieren und das Gesetzgebungsverfahren wird deutlich beschleunigt. Dazu erklären Christian Ehler (CDU), energiepolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und Andrea Wechsler (CDU), Mitglied im Auschuss für Industrie, Forschung und Energie:

„Versorgungssicherheit ist eine Frage politischer Verantwortung: Bürger müssen ihre Wohnungen heizen und Unternehmen produzieren können. Die Krise im Nahen Osten setzt die Energiemärkte bereits massiv unter Druck – durch die Straße von Hormuz laufen rund 20 Prozent des weltweiten LNG-Handels. Wer in dieser Lage zusätzliche Rechtsunsicherheit für Energieimporte in Kauf nimmt, gefährdet Europas Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit.

Deshalb hat die EVP das Dringlichkeitsverfahren beantragt, dem das Parlament heute zugestimmt hat. Noch in dieser Woche werden wir im Parlament über die Verschiebung der Methanvorgaben für Öl- und Gasimporteure verhandeln und abstimmen. Wir als EVP fordern eine Verschiebung um drei Jahre und erwarten von den anderen Fraktionen, dass sie diese Forderung unterstützen. Wir brauchen vor dem 1. Januar 2027 rechtssichere Regeln, die Europas Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit sichern.“

Für weitere Informationen:
Dr. Christian Ehler MdEP: +33 388 1 75325
Prof. Dr. Andrea Wechsler MdEP: +33 388 1 75859