Das Europäische Parlament hat heute beschlossen, die Vorgaben für Öl- und Gasimporteure in der EU-Methan-Verordnung um drei Jahre zu verschieben. Damit hat sich das Europäische Parlament im Eilverfahren für die anstehenden interinstitutionellen Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten positioniert. Dazu erklären Christian Ehler (CDU), energiepolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und Andrea Wechsler (CDU), Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie:
„Die Verschiebung der Vorgaben für Öl- und Gasimporteure in der Methan-Verordnung ist eine Frage der politischen Verantwortung. Es geht um unsere Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie. Bürgerinnen und Bürger müssen ihre Wohnungen heizen und Unternehmen müssen produzieren können. Die Krise im Nahen Osten setzt die Energiemärkte bereits massiv unter Druck – durch die Straße von Hormuz laufen rund 20 Prozent des weltweiten LNG-Handels.
Wir stehen klar zu unseren Klimazielen. Die Reduzierung von Methanemissionen ist dafür unverzichtbar. Gleichzeitig müssen die gesetzlichen Vorgaben praktikabel sein. Die Verschiebung muss deshalb für sinnvolle Anpassungen genutzt werden. Unser Ziel bleibt wirksamer Klimaschutz mit umsetzbaren Regeln.
Das Parlament hat sich heute eindeutig positioniert. Eine Verschiebung um drei Jahre erhält auch im Rat viel Zuspruch. Wir brauchen vor dem 1. Januar 2027 rechtssichere Regeln, die Europas Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit sichern.“
Für weitere Informationen:
Dr. Christian Ehler MdEP: +33 388 1 75325
Prof. Dr. Andrea Wechsler MdEP: +33 388 1 75859

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