Zum heutigen Bericht des European Court of Auditors (ECA) zur Implementierung von RePowerEU erklärt Andrea Wechsler (CDU), Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) sowie zuständige Schattenberichterstatterin für Ausstieg aus russischem Gas:
„REPowerEU hat Europa in die richtige Richtung bewegt. Wir haben unsere Abhängigkeit von russischen fossilen Energien deutlich reduziert und mit dem verbindlichen Ausstieg aus russischem Gas diesen Weg abgesichert. Das ist ein Erfolg für Europas Energieunabhängigkeit.
Der Bericht macht aber auch klar: Erneuerbare Energien müssen Teil eines funktionierenden Gesamtsystems sein. Ein Ausbauziel allein baut kein Stromnetz, schafft keinen Speicher und beschleunigt keine Genehmigung. Wir müssen Erneuerbare, Netze, Speicher, Flexibilität und schnellere Verfahren zusammen denken. Gerade bei zusätzlichen erneuerbaren Kapazitäten und bei grenzüberschreitenden Stromverbindungen besteht noch erheblicher Nachholbedarf; Windprojekte werden vor allem durch lange Genehmigungs- und Lieferzeiten gebremst.
Die nächste Phase der Energiewende muss deshalb eine Umsetzungsphase werden. Wir brauchen nicht Erneuerbare auf dem Papier, sondern Erneuerbare, die im System funktionieren.“
Hintergrund:
Der Rechnungshof stellt fest, dass die EU ihre Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen erheblich verringert hat. Zugleich reichen Investitionen und Steuerungsinstrumente bislang nicht aus, um die höheren Ziele bei Erneuerbaren und grenzüberschreitender Vernetzung zuverlässig zu erreichen.
Für weitere Informationen:
Andrea Wechsler MdEP: +32 228 45859

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