Hohlmeier zum RRF-Bericht: Transparenzlücken schließen, Mittelverwendung vollständig nachvollziehbar machen

06.05.2026

Europäischer Rechnungshof legt Bericht zur Rückverfolgbarkeit der Aufbau- und Resilienzfazilität vor / erhebliche Defizite bei Transparenz, Datenerhebung und Nachverfolgbarkeit von EU-Mitteln festgestellt / klare Konsequenzen für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen: stärkere Leistungsindikatoren, eindeutige Meilensteine und vollständige Transparenz bis zu den Endempfängern gefordert

Heute hat der Europäische Rechnungshof seinen Bericht zur Rückverfolgbarkeit der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) vorgelegt. Dazu erklärt Monika Hohlmeier (CSU), parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe und stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses:

„Der Europäische Rechnungshof hat erhebliche Schwächen bei der Transparenz und Nachverfolgbarkeit von EU-Mitteln im Rahmen der leistungsbasierten Aufbau- und Resilienzfazilität festgestellt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Daten nicht einheitlich in den Mitgliedstaaten erhoben werden, Informationen zu tatsächlichen Kosten nicht systematisch genutzt werden und die Transparenz hinsichtlich der Endempfänger, Kosten und Ergebnisse weiterhin unzureichend ist.

Diese Schlussfolgerungen bestätigen langjährige Bedenken, die bereits seit mehreren Jahren vom Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments geäußert wurden. Sie senden eine deutliche Warnung im Hinblick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034: sofern eingesetzt, müssen leistungsbasierte Instrumente müssen deutlich gestärkt werden. Meilensteine und Ziele müssen klar und einheitlich definiert sein, Leistungsindikatoren präzise und durchsetzbar gestaltet werden und die Mittelströme müssen vollständig bis zu den Endempfängern nachvollziehbar sein. Nur mit diesen Sicherungen kann die EU eine verantwortungsvolle, faire und vollständig transparente Verwendung der Unionsmittel gewährleisten.“

Für weitere Informationen:
Monika Hohlmeier MdEP: +32 228 45270