Heute hat der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments mit den Stimmen von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen seine Position zum europäischen Verbriefungsrahmen angenommen. Dazu erklärt Ralf Seekatz (CDU), Berichterstatter des Europäischen Parlaments:
„Verbriefungen sind ein wichtiges Instrument, um den erheblichen Investitionsbedarf in Europa zu decken. Die Neubelebung des Verbriefungsmarktes ist im derzeit schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld besonders wichtig, um benötigte Finanzmittel in die Realwirtschaft zu lenken. Mit einem Volumen von rund 1,2 Billionen Euro bietet der EU-Verbriefungsmarkt erhebliches Wachstumspotenzial.
Unser Ziel ist es daher den europäischen Verbriefungsmarkt gezielt zu fördern und gleichzeitig die finanzielle Stabilität unserer Märkte zu sichern.
Der Vorschlag der Kommission geht zwar in die richtige Richtung, ist jedoch nicht ambitioniert genug und benachteiligt Autokredite und Handelsforderungen. Die Position des Wirtschaftsausschusses stärkt dieses Marktsegment gezielt, um mittelständische Unternehmen zu unterstützen. So kann der Verbriefungsmarkt nachhaltig wachsen und mehr Investitionen in Europa ermöglichen.“
Hintergrund:
Verbriefungen bündeln eine Vielzahl von Forderungen, etwa Autokredite, Kredite an kleine und mittlere Unternehmen oder Handelsforderungen, und machen sie für Investoren attraktiv. Für Banken eröffnen Verbriefungen zusätzlichen finanziellen Spielraum: Unternehmen können ihre Forderungen flexibel zu Liquidität machen, Banken können Kapital freisetzen und so neue Kredite vergeben.
Für weitere Informationen:
Ralf Seekatz MdEP: +32 2 28 45920

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