Zur Untersuchung der Europäischen Kommission gegen X/Grok erklärt Andreas Schwab (CDU), Sprecher der EVP-Fraktion für Binnenmarkt und Verbraucherschutz:
"Die Europäische Kommission hat ein neues förmliches Verfahren gegen die Plattform X unter dem Digital Services Act (DSA) eröffnet und zugleich das seit Dezember 2023 laufende Verfahren ausgeweitet. Gegenstand der Untersuchung ist insbesondere der Einsatz des KI-Systems Grok und dessen mögliche Rolle bei der Verbreitung manipulierter und sexualisierter Inhalte, einschließlich potenziell illegaler Darstellungen.
In den letzten Monaten haben sich einfach zu viele Anzeichen ergeben, dass X und der KI-Bot Grok die Regeln zur Einhaltung der Meinungsfreiheit sowie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte nicht wirklich einhält. Wenn sich jetzt bestätigt, dass durch Grok Risiken für die körperliche und psychische Unversehrtheit von Nutzerinnen und Nutzern entstehen, ist entschlossenes Handeln geboten. Der DSA verpflichtet große Plattformen, systemische Risiken – etwa im Zusammenhang mit illegalen Inhalten und geschlechtsspezifischer Gewalt – wirksam zu bewerten und zu begrenzen.
Europäische Regeln gelten auch für globale Tech-Konzerne. Innovation darf nicht auf Kosten von Menschenwürde und Jugendschutz gehen."
Für weitere Informationen:
Dr. Andreas Schwab MdEP, Tel. +32 228 45938

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