Das Europäische Parlament hat heute den Initiativbericht „Eine neue Strategie für Medienkompetenz und digitales Lernen“ angenommen. Dazu erklärt Sabine Verheyen (CDU), Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung:
„Altersgrenzen für soziale Medien können Orientierung geben. Darüber hinaus ist es aber genauso wichtig, dass Kinder früh lernen, sich sicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.
Mit dem heutigen Bericht rückt das Europäische Parlament einen Gedanken in den Mittelpunkt: Medienkompetenz beginnt lange vor dem ersten eigenen Social-Media-Account. Sie wächst mit der Fähigkeit, Informationen einzuordnen, Desinformation und Manipulation zu erkennen und Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll zu nutzen. Dafür braucht es das Zusammenspiel von Eltern, Schulen, Plattformen und Politik.
Wir werden Kinder nicht allein dadurch schützen, dass wir ihnen den Zugang erschweren. Der beste Schutz, den wir ihnen mit auf den Weg geben können, ist die Fähigkeit, sich selbstbestimmt und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zurechtzufinden und sich ein eigenes Urteil zu bilden.“
Hintergrund:
Ziel des Berichts ist es, Medienkompetenz stärker in Bildung und Erziehung zu verankern und junge Menschen besser auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.
Für weitere Informationen:
Sabine Verheyen MdEP: +33 3881 75299

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