Verheyen: Erasmus+ soll für mehr junge Menschen zugänglich werden

29.09.2026

EU-Programm für Bildungs- und Auslandserfahrungen mit 47 Milliarden Euro für 2028–2034 stärken/ Mehr Unterstützung für Jugend und Freiwilligenarbeit sowie leichterer Zugang für kleine Vereine und Bildungseinrichtungen/ Rückkehr Großbritanniens zu Erasmus+ ab 2027

Zur heutigen Abstimmung im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) über das Erasmus Plus Programm für 2028 bis 2034 erklärt Sabine Verheyen (CDU), Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments:

„Von einem Erasmus-Aufenthalt bringt man oft etwas mit, das in keinem Zeugnis steht: den Mut, sich an einem fremden Ort zurechtzufinden, und Menschen, mit denen man in Verbindung bleibt. Ich möchte, dass diese Erfahrung auch für Auszubildende und für junge Menschen erreichbar wird, deren Familien einen Auslandsaufenthalt nicht mitfinanzieren können.

Mit der heutigen Abstimmung hat der Kulturausschuss dafür eine starke Position formuliert: Wir wollen rund 47 Milliarden Euro für Erasmus+ und einen verlässlichen Anteil für Jugend und Freiwilligenarbeit. Das Europäische Solidaritätskorps behält dabei seine eigene Identität. Mir ist ebenso wichtig, dass kleine Vereine und Bildungseinrichtungen leichter Fördermittel beantragen können. Wer Begegnungen organisiert, sollte seine Zeit mit jungen Menschen verbringen und nicht mit immer neuen Formularen.

Dass Großbritannien ab 2027 wieder bei Erasmus+ dabei sein soll, freut mich sehr. Für Schulen und Jugendorganisationen auf beiden Seiten des Ärmelkanals eröffnen sich damit wieder Möglichkeiten für gemeinsame Projekte, die seit dem Brexit gefehlt haben.“

Für weitere Informationen:
Sabine Verheyen MdEP: +32 228 45299