McAllister zur britischen Rückkehr in Erasmus+: Austausch stärken, Partnerschaft neu beleben

15.04.2026

EU und Vereinigtes Königreich ermöglichen britische Teilnahme an Erasmus+ ab 2027 / akademischer Austausch nach Brexit wieder ausgebaut / Rückkehr als erster Schritt zu langfristiger Bildungs- und Forschungskooperation – Verstetigung über 2028 hinaus angestrebt

Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben heute die Teilnahme des Vereinigten Königreichs an Erasmus+ im Jahr 2027 ermöglicht. Dazu erklärt David McAllister (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments:

„Der akademische Austausch zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich wird nach Jahren des Rückgangs endlich wieder gestärkt. Der Brexit hatte gravierende negative Konsequenzen - Hochschulen in ganz Europa waren davon unmittelbar betroffen. Umso wichtiger ist es, dass das Vereinigte Königreich nun in Erasmus+ zurückkehrt und Studierende wieder leichter über den Ärmelkanal hinweg lernen und arbeiten können.
Die britische Rückkehr in Erasmus+ im nächsten Jahr ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu einer langfristigen Wissenschafts-, Bildungs- und Forschungskooperation, von der europäische und britische Jugendliche gleichermaßen profitieren werden. Sie sollte über 2028 hinaus fortgeführt und fest verankert werden, damit alle Beteiligten verlässlich planen können.“

Hintergrund:
Erasmus+ ist das zentrale Austauschprogramm der EU für Studierende, Auszubildende und Lehrkräfte und ermöglicht Lernen und Arbeiten im Ausland bei finanzieller Unterstützung. Für die erneute Aufnahme leistet das Vereinigte Königreich einen finanziellen Beitrag und passt sich den Teilnahmebedingungen an. Die britische Beteiligung ist zunächst auf das Jahr 2027 begrenzt.

In den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028 bis 2034 der EU geht es auch um die Bedingungen für eine mögliche weitere britische Teilnahme in den nächsten Jahren. Dabei wird insbesondere zu klären sein, welchen finanziellen Beitrag das Vereinigte Königreich leisten wird und unter welchen Voraussetzungen britische Hochschulen am Programm teilnehmen.

Für weitere Informationen:
David McAllister MdEP: +32 228 45130