Lins/ Köhler: Milchverträge in Deutschland können bleiben wie sie sind

06.03.2026

Einigung auf neues Gesetz für gemeinsame Marktordnung im Agrarsektor / Ausnahme von Genossenschaften (vor allem für den Milchsektor) und die Opt-out-Regelung für Mitgliedsstaaten hinsichtlich schriftlicher Verträge im Milchsektor  

Die Unterhändler des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten haben sich heute im Trilog auf eine Überarbeitung der gemeinsamen Marktordnung geeinigt.
Dazu erklären Norbert Lins (CDU), stellv. Vorsitzender des Agrarrauschusses und Stefan Köhler (CSU), agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe:

"Wir begrüßen die Ausnahme von Genossenschaften (vor allem für den Milchsektor) und die Opt-out-Regelung für Mitgliedsstaaten hinsichtlich schriftlicher Verträge im Milchsektor. Mitgliedsstaaten können somit entscheiden wie sie die Vorgaben zu Preisindikatoren und Revisionsklausel ausgestalten wollen. Mit dieser Entscheidung können wir sicherstellen, dass die bewährten Modelle in Deutschland vor zusätzlicher Regulierung und Bürokratie geschützt werden. Es liegt nun an der Bundesregierung von dieser Opt-Out-Regelung Gebrauch zu machen.

Die Anhebung der EU Obergrenze von 4% auf 7% für die Bündelungsmenge ist aus unserer Sicht ein wichtiges Signal in die richtige Richtung. Erzeugerorganisationen wird damit mehr Luft verschafft, Zusammenschlüsse von Milcherzeugern werden gestärkt und ihre Verhandlungsposition im Markt verbessert. So können bäuerliche Strukturen stabilisiert und Wertschöpfung in den Regionen gehalten werden."

Für weitere Informationen:
Norbert Lins MdEP: +33 388 175819
Stefan Köhler MdEP: +33 388 175586