Im Vorfeld des heutigen 2. Trilogs zum EU-US Handelsabkommen erklären Niclas Herbst (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU Gruppe im Europäischen Parlament und Angelika Niebler (CSU), Co-Vorsitzende der CDU/CSU Gruppe, Vorsitzende der CSU-Europagruppe sowie Mitglied im Ausschuss für Internationalen Handel:
„Im Hinblick auf die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen hat sich die Europäische Union stets als verlässlicher und berechenbarer Partner erwiesen. Deshalb gilt es die im August vereinbarte Turnberry-Vereinbarung nun zügig umsetzen. Das Abkommen ist sicherlich nicht perfekt, aber es bleibt die beste Lösung, um unseren Unternehmen endlich wieder mehr Planungssicherheit zu geben.
Neben unserer internationalen Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner geht es bei der Umsetzung des Abkommens insbesondere darum, unsere Unternehmen, unsere Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu schützen. Nach über einem Jahr erheblicher Unsicherheit braucht die europäische Wirtschaft endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen und stabile Lieferketten.
Die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten zu möglichen zusätzlichen Zöllen auf europäische Automobile und andere Schlüsselindustrien sind ein kontraproduktives Signal für beide Seiten. Gleichzeitig sollten wir in Europa keine voreiligen Maßnahmen ergreifen, die allein auf politischer Rhetorik basieren. Unser Fokus muss auf Stabilität und Berechenbarkeit für unsere Wirtschaft liegen.
Dennoch steht außer Frage, dass die Europäische Union auf neue amerikanische Zölle mit Gegenmaßnahmen reagieren würde. Sollte die amerikanische Seite ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung tatsächlich verletzen, muss die Europäische Kommission in der Lage sein, schnell und angemessen zu reagieren.“
Für weitere Informationen:
Niclas Herbst MdEP: +32 228 45270
Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP: +32 228 45390

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