Zur heutigen Bestätigung des Trilogergebnisses zur Überarbeitung der Eurovignette für schwere Nutzfahrzeuge im Ausschuss für Verkehr und Tourismus (TRAN) erklärt Markus Ferber (CSU), zuständiger EVP-Berichterstatter:
„Ich freue mich, dass der Verkehrsausschuss heute grünes Licht für die Überarbeitung der Eurovignette gegeben hat. Die kurzfristige Überarbeitung hilft, bürokratische Reklassifizierungen zu vermeiden. Außerdem ist es uns gelungen, die Emissionsreduktion von Brückentechnologien stärker zu berücksichtigen. Künftig können neben der vollständigen Mautbefreiung von Elektro-LKW auch Niedrigemissionsfahrzeuge wie solche mit Range-Extendern einen Mautvorteil von bis zu 75 % bekommen. Solange wir die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität in Europa noch nicht ausreichend und flächendeckend aufgebaut haben, können auch Brückentechnologien helfen, eine sofortige CO2-Minderung zu erreichen. Mit der Besserstellung im Mautregime werden marktreife Technologien gefördert und Klimaschutz im Hier und Jetzt ermöglicht.
Für eine Besserstellung von energieeffizienten Anhängern muss die Kommission nun die notwendigen Vorarbeiten leisten und ihren Vorschlag innerhalb der kommenden drei Jahre noch einmal prüfen. Damit muss sich die Kommission die Belange der europäischen Anhängerhersteller zumindest in einiger Zeit noch einmal anschauen. Ich fordere die Kommission auf, in ihrer parallel laufenden Überarbeitung der Emissionsminderungsziele für Anhänger diese fehlenden Rahmenbedingungen für eine Marktdurchdringung zu berücksichtigen und auf horrende Strafzahlungen für die Industrie zu verzichten.“
Für weitere Informationen:
Markus Ferber MdEP: +32 228 45230

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