Einigung bei EU-Verordnung zu Roaming-Gebühren

Zur Einigung zwischen Europaparlament und Mitgliedstaaten (Trilog) zur neuen EU-Verordnung zu Roaming-Gebühren beim Mobilfunk sagte die Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Angelika Niebler (CSU):

"Endlich ist es soweit. Die letzten Hürden sind aus dem Weg geräumt, damit für Endverbraucher ab Mitte des Jahres die anachronistischen Aufschläge für Telefonieren und Text-Nachrichten im EU-Ausland endlich wegfallen. Es hat lange gedauert, die nationalen Minister davon zu überzeugen, dass der europäische Mehrwert für die Nutzer ein hohes Gut und damit positiv für die Sinnhaftigkeit der EU insgesamt ist.

Bei exzessiver oder missbräuchlicher Nutzung von Daten-Roaming wird es weiterhin Aufschläge geben, da diese Form der Nutzung exponentiell angestiegen ist in den letzten Jahren.  Die Kosten für die Roaming-Großhandelspreise, die sich indirekt auch auf die Verbraucherpreise auswirken, werden allerdings drastisch eingedampft, von derzeit 50 Euro pro Gigabyte auf 7,70 Euro ab dem 15. Juni 2017 und dann weiter degressiv auf 2,50 Euro pro Gigabyte ab dem 1. Januar 2022. Es wird sich zeigen, ob sich im Markt möglicherweise sogar noch günstigere Tarife herausbilden. Mittelfristig muss es aber auch beim Daten-Roaming zu einer EU-weit einheitlichen Tarifgestaltung kommen, bei der die Aufschläge ganz wegfallen."

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